Wenn Sie krank sind, kann das Einfluss auf Ihr Asthma nehmen. Achten Sie deshalb genau auf Ihre Symptome. Suchen Sie Ihren behandelnden Arzt auf, wenn Sie während oder nach einer Krankheitsphase Veränderungen an Ihrem Asthma feststellen. So kann Ihre Therapie schnellstmöglich angepasst und Verschlechterungen vermieden werden.

Schon gewusst?

Pollen und Bakterien können ein gefährliches Duo bilden

Inhalation in der Grippesaison

Viele Menschen mit schwerem Asthma zögern während der Erkältungs- und Grippezeit beim Benutzen ihrer Medikamente. Sie befürchten, dass die Inhalation bzw. Einnahme der Medikamente eventuell das Immunsystem schwächen könnte. Das ist meist nicht der Fall. Stattdessen sind Ihre Medikamente Teil Ihrer Therapie zur Vorbeugung einer Verschlechterung Ihrer Erkrankung. Auf keinen Fall sollten Sie eigenmächtig auf Ihre Medikamente verzichten oder Ihre Therapie eigenständig verändern. Wenn Sie verunsichert sind oder eine Verschlechterung Ihrer Symptome feststellen, zögern Sie nicht, Ihren behandelnden Arzt zu kontaktieren.

Generell gilt:

Menschen mit Asthma haben keine Immunschwäche, die sie anfälliger für Infekte macht. Das Immunsystem von Menschen mit Asthma ist vielmehr überaktiv und löst eine dauerhafte Entzündung in den Atemwegen aus.

Covid-19 und schweres Asthma

Derzeit herrscht viel Verunsicherung und gerade Personen mit schwerem Asthma befürchten, zur Risikogruppe einer Covid-19-Erkrankung mit schwerem Krankheitsverlauf zu gehören. Gut eingestellte Asthmatiker sind laut aktueller Informationslage jedoch nicht gefährdeter als gesunde Menschen. Das Risiko für Infekte steigt allerdings, je schlechter kontrolliert das Asthma ist. Sind die Atemwege gereizt, wird ein Infekt wahrscheinlicher. Kommt es tatsächlich zu einer Infektion, dann könnte der Krankheitsverlauf bei Menschen mit nur teilweise oder schlecht kontrolliertem Asthma schwerer sein. Außerdem kann eine Viruserkrankung, wie Covid-19, sich zusätzlich negativ auf die Asthma-Kontrolle auswirken.

Gerade als Betroffener mit schwerem Asthma ist es daher wichtig, dass Sie weiterhin Ihre Medikamente einnehmen. Nur so können Sie die für Sie bestmögliche Asthma-Kontrolle erzielen bzw. erhalten und haben ein geringeres Risiko, an einer Infektionskrankheit zu erkranken.

Verhaltensregeln

Besonders wichtig ist es, allgemeine Verhaltensregeln wie Hände waschen, Abstandsregelungen (Kontaktreduzierung) und geltende Maskenpflicht einzuhalten. Aber auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Krankheitsbild kann helfen, frühzeitig Symptome zu erkennen. Im Falle einer Erkrankung sollte eine rasche Kontaktaufnahme zur Hausarztpraxis oder beratenden Stellen erfolgen.

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Umgang mit der Asthma-Therapie

Inhalations-Therapie

Die individuell eingestellte Inhalations- Therapie – auch mit Kortison-Spray – sollte unbedingt weitergeführt werden. Dies empfehlen die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) und die Gesellschaft für Allergologie und Umweltmedizin (GPA). Sonst besteht die Gefahr einer bedrohlichen Verschlechterung.

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Biologika-Therapie

Nach aktuellem Stand der Erkenntnisse wird auch die Fortsetzung der Biologika-Therapie empfohlen. Auch gegen den Beginn einer Biologika-Therapie spricht nach individueller Nutzen-Risiko-Abschätzung nichts.

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Weitere Informationen zu Ihrer Therapie von Sanofi Genzyme

Ihr Arzt hat Ihnen zur Behandlung Ihres schweren Asthmas eine Therapie von Sanofi Genzyme verordnet? Im Login-Bereich finden Sie weitere Informationen. Für den Login nutzen Sie bitte einfach die Chargennummer (Ch.-B.) auf der Packung Ihres Medikaments.

Bei Fragen steht Ihnen unser Service-Team von Aktiv mit schwerem Asthma gebührenfrei sehr gern zur Verfügung: 0800 50 500 20
E-Mail: service@aktiv-mit-schwerem-asthma.de