50 %

der Menschen mit schwerem Asthma vermeiden körperliche Betätigungen.

71 %

der Betroffenen empfinden die Unfähigkeit, Sport zu treiben, als größte Auswirkung, die ihr schweres Asthma auf ihr Leben hat.

7 gute Gründe fit zu bleiben

Eine gute Fitness und gestärkte Atemmuskulatur können die Häufigkeit von Asthma-Anfällen reduzieren und sie weniger heftig ausfallen lassen. Sport kann also besonders für Sie als Asthmatiker viele positive Effekte haben:

  • Bessere körperliche Leistungsfähigkeit
  • Weniger Atemnot
  • Gestärkte Lungenmuskulatur
  • Stärkere Abwehrkräfte
  • Gesteigertes Wohlbefinden
  • Gesündere Lebensführung
  • Entspannung und Spaß

Wichtig bei Sport mit schwerem Asthma

Generell gilt: Machen Sie nur dann Sport, wenn Ihr Asthma möglichst gut kontrolliert ist. Um das herauszufinden, können Sie den Asthma-Kontrolltest machen und mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen. Er kann in der Regel gut einschätzen, welche Sportart und in welcher Intensität für Sie geeignet ist.

Vermeiden Sie Sport, bei dem Sie in Kontakt mit typischen Auslösern Ihres schweren Asthmas kommen. Das kann im Winter kalte Luft sein oder im Frühjahr und Sommer allergische Auslöser wie Pollen. Üben Sie Ihre sportlichen Aktivitäten dann lieber in geschlossenen Räumen aus. Oder verschieben Sie Ihre Sporteinheiten auf den Morgen, wenn die Pollenbelastung geringer ist.

Plötzliche körperliche Belastungen können zur Verengung der Atemwege führen. Planen Sie also immer eine Aufwärmphase in Ihre Trainingseinheiten ein. Steigern Sie Ihre Trainingsintensität nur langsam. Und haben Sie Geduld mit sich selbst. Sie werden sehen, wie Ihre Leistungsfähigkeit mit der Zeit besser wird.

Achten Sie genau auf die Reaktionen Ihres Körpers. Stoppen Sie frühzeitig oder legen Sie Pausen ein, bevor es zur Überlastung kommt. Auch wenn Sie in einer Gruppe Sport treiben, sollten Sie Ihre Pausen individuell nach eigenem Ermessen wählen.

Nehmen Sie bei Anstrengungsasthma ggf., je nach Verordnung Ihres Arztes, Ihre Bedarfsmedikation bereits vor der Sporteinheit ein. Bereiten Sie sich im Vorfeld auch auf den Notfall vor und überlegen Sie, was bei Atemnot zu tun ist. Gibt es bestimmte Übungen wie Atemtechniken, die Ihnen in der Regel helfen? Ist Ihr Bedarfsmedikament griffbereit? Steht eine Notfallkontakt-Nummer bereit?

Falls Sie nicht allein Sport machen, sollten Sie Ihre Trainingspartner über Ihr schweres Asthma informieren. Klären Sie sie darüber auf, wie sie Ihnen im Fall eines Asthma-Anfalls helfen können.

Schon gewusst?

Das ist Anstrengungsasthma

Atemtechniken bei Atemnot

Es gibt einige Atemtechniken, die bei Atemnot helfen können. Nicht alle Atemtechniken helfen jedem gleich gut. Finden Sie heraus, welche Technik Ihnen bei Atemnot am besten hilft. So sind Sie auch im Ernstfall gut vorbereitet.

Lungensport

Lungensport eignet sich sehr gut als Einstieg in ein aktiveres Leben und ist speziell auf Patienten mit Atemwegs- und Lungenkrankheiten abgestimmt. Mit speziellen Übungen wird Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination trainiert. In Trainingsgruppen gehen geschulte Übungsleiter individuell auf Ihr Leistungsniveau ein. Auch Atem- und Entspannungstechniken finden Platz während der Trainingseinheiten. Zudem lernen Sie, wie Sie in Atemnotsituationen die Kontrolle zurückgewinnen können.

Schon gewusst?

Lungensport als Therapie

Weitere Informationen zu Ihrer Therapie von Sanofi Genzyme

Ihr Arzt hat Ihnen zur Behandlung Ihres schweren Asthmas eine Therapie von Sanofi Genzyme verordnet? Im Login-Bereich finden Sie weitere Informationen. Für den Login nutzen Sie bitte einfach die Chargennummer (Ch.-B.) auf der Packung Ihres Medikaments.

Bei Fragen steht Ihnen unser Service-Team von Aktiv mit schwerem Asthma gebührenfrei sehr gern zur Verfügung: 0800 50 500 20
E-Mail: service@aktiv-mit-schwerem-asthma.de